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Sonntag, Mai 27, 2018

Haushalt 2018: Ausbildungshaus für Friedrichshafen

In Friedrichshafen soll ein Wohnheim für junge Menschen in der dualen Ausbildung entstehen. Neben der Schaffung von bezahlbarem Wohnraum für diese Personengruppe sollen mit diesem Angebot auch kleinere und mittlere Unternehmen sowie Freiberufler, z.B. Ärzte und Zahnärzte, unterstützt werden, ihre Ausbildungsplätze zu besetzen.

Begründung:

Friedrichshafen ist ein attraktiver Wohn- und Arbeitsstandort. Vor allem lokale Mittelständler, Handwerker und Freiberufler stehen häufig vor der Herausforderung, ihren dualen Auszubildenden geeigneten Wohnraum bieten zu können; nicht selten kommen Ausbildungsverträge mit auswärtigen Interessenten/innen deshalb nicht zustande. Kolpinghäuser gibt es nur in wenigen großen Städten. Deshalb haben in Heidelberg lokale Arbeitsmarktakteure zusammen mit der städtischen Wirtschaftsförderung, die Idee eines Ausbildungshauses entwickelt, welches 2016 eröffnete (www.ausbildungshaus.de). Neben 66 möblierten Zimmern stehen den Auszubildenden dort Gemeinschaftsräume und ein Seminarraum zur Verfügung. Die Zimmer können von den jungen Menschen oder den Ausbildungsbetrieben angemietet werden. Ein fester Anteil wird für kleine und mittlere Betrieb reserviert. Manche Betriebe bezuschussen die Miete ihrer Azubis.

Die Idee eines Ausbildungshauses sollte auch in Friedrichshafen aufgegriffen und realisiert werden, zumal kleine und mittlere Ausbildungsbetriebe hier in Konkurrenz zu den Großbetrieben in der Stadt stehen.

Ein solches Haus könnte u. E.

  1. a) als selbstorganisiertes Wohnheim realisiert werden mit professioneller Verwaltung und Vermietung oder
  2. b) wie in Heidelberg über eine gGmbH, die sich dort nicht nur für die Vermietung und Verwaltung kümmert, sondern auch Seminarangebote im Haus. Auch einen arbeits-pädagogischen Ansprechpartner/in gibt es vor Ort für die Auszubildenden.
  3. Zu a) Hier müsste ein Grundstück mit ÖPNV-Halte-Stelle in der Nähe zur Verfügung gestellt werden. Als Bauherrn könnten SWG und Zeppelin-Wohlfahrt angefragt werden.
  4. Zu b) Um auch in Friedrichshafen und eine gGmbH zu gründen, sollten verschiedene Akteure wie Handwerkskammer,Innungen, IHK, Dehoga, Berufsverbände, Wirtschafts-förderung u. A. angesprochen und ins Boot geholt werden. Sie könnten Betreiber, Unterstützer und/oder Investor tätig werden.
  5. Zu b) Um auch in Friedrichshafen und eine gGmbH zu gründen, sollten verschiedene Akteure wie Handwerkskammer,Innungen, IHK, Dehoga, Berufsverbände, Wirtschafts-förderung u. A. angesprochen und ins Boot geholt werden. Sie könnten Betreiber, Unterstützer und/oder Investor tätig werden.

Die Verwaltung wird gebeten, die oben Genannten anzusprechen und zu prüfen, ob und wie ein Ausbildungshaus in Friedrichshafen realisiert werden könnte. Die vorgeschlagenen Varianten a und b sind als mögliche Konstrukte zu betrachten und schließen andere Konstrukte nicht aus. Entscheidend ist es, eine Realisierungsmöglichkeit zu finden.

 
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