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Dienstag, Dezember 11, 2018

Anfrage zu Kindergärten und Schulen

Die Freien Demokraten im Gemeinderat haben nachgefragt, ob und wann mit einer Verlängerung der Öffnungszeiten in den Häfler Kindergärten, wie beantragt, zu rechnen ist und ob die Stadt ähnlich wie bei den Kindergärten in den nächsten Jahren mit räumlichen Engpässen durch steigende Kinderzahlen in den Grundschulen rechnet.

Die maximale Öffnungszeit in einer Häfler Kindertagesstätte (KiTa) liegt bei 6.30 – 18 Uhr. Die meisten KiTas haben zwischen sechs und zehn 10 Stunden geöffnet. Diese Zeiten sind ausreichend für Büroarbeitsplätze oder wenn ein Elternteil ggf. in Teilzeit arbeitet. Eltern in Schichtarbeit, wie z. B. in der Pflege, kann laut Stadtverwaltung augenblicklich nur in Einzelfällen geholfen werden, indem Tagespflegepersonen Abendzeiten zusätzlich abdecken. Hier geht es jedoch nur um Einzelfälle und wahrscheinlich ist die Randzeitenbetreuung für viele Tagesmütter nicht sehr attraktiv, meint Stadträtin Gaby Lamparsky. Ziel des FDP-Antrag war eine deutliche Ausweitung der Randzeiten, besonders abends in 1 -2 Gruppen in Häfler KiTas. Das Amt für Bildung, Betreuung und Sport hält ein solches zusätzliches Angebot in bestehenden Einrichtungen für schwer umsetzbar, wäre jedoch bereit in neu geplanten Einrichtungen (Allmannsweiler, Fischbach oder im Karl-Olga-Park) längere Öffnungszeiten als heute anzubieten und den Bedarf zu testen. Es gibt also Hoffnung für die Zukunft, sagt Stadträtin Gerlinde Ames, allerdings hatten wir auf einen Testbetrieb ab 2019 gehofft.

Friedrichshafen plant und baut neue Kindergärten, weil durch Zuzug und mehr Geburten die Kinderzahlen wieder ansteigen. Es ist zu fragen, ob in wenigen Jahren, wenn diese Kinder eingeschult werden, mit räumlichen Engpässen an den Grundschulen zu rechnen ist. Diese Frage wurde grundsätzlich bejaht. Die Zahlen des Einwohnermeldeamts ließen erkennen, heißt es, dass sich die Jahrgangsbreite binnen 10 Jahren um mehr als 100 Schüler oder mehr als 20% erhöhen wird: konkret von 506 Einschulungen in 2015/2016 auf 616 in 2024/25. Die tatsächliche Zahl dürfte etwas höher liegen, da künftige Neubaugebiete noch unberücksichtigt sind. Plus 100 Schüler pro Jahrgang bedeute bei einer Schulzeit von 10 Jahren 1000 Schüler/innen mehr an Häfler Schulen. Das städtische Schulamt geht davon aus, dass dieser Anstieg in den vorhandenen Gebäuden nicht aufgefangen werden kann und hat begonnen, den Schulentwicklungsplan fortzuschreiben. Die Ergebnisse und erforderliche Maßnahmen werden dann im Gemeinderat beraten werden. Ich gehe davon aus, sagt Stadträtin Gaby Lamparsky, dass wir in Friedrichshafen rechtzeitig mit dem Bau neuer Schulräume beginnen werden und hoffe nur, dass im Land dann auch wieder ausreichend Lehrkräfte zur Verfügung stehen.

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