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Dienstag, September 26, 2017

FDP mit 10 Anträgen zum Doppelhaushalt

Die FDP-Stadträtinnen Gaby Lamparsky und Gerlinde Ajiboye-Ames haben zusammen mit Mitgliedern des FDP-Ortsverbands 10 Anträge zu den Themen Schule, Barrierefreiheit, Verkehr und ÖPNV erarbeitet und eingereicht.

Die FDP-Fraktion spricht sich einen zweiten städtischen Realschulstandort im Westen Friedrichshafens aus, um lange Schulwege zu vermeiden. Nach dem Wandel der Graf-Soden-Schule zur Gemeinschaftsschule gibt nur noch die städtische Realschule Ailingen, im Nordosten der Stadt. Die beliebte St. Elisabeth Realschule kann als konfessionelle Privatschule die Lücke nicht vollständig schließen. In den Räumen der ehemaligen Hauptschule Fischbach wäre die Einrichtung einer Außenklasse bald und kostenneutral möglich, sagt Gaby Lamparsky. Bei guten Anmeldezahlen könnte sich der Standort eigenständig weiter entwickeln.

Die Liberalen möchten, dass im Strandbad und im See- und Freibad Fischbach ein barrierefreier Seezugang geschaffen wird, auch wenn dafür eine wasserrechtliche Prüfung nötig ist.

Das Kopfsteinpflaster in der Fußgängerzone macht Rollstuhlfahrern und Menschen, die mit Rollator und Kinderwagen unterwegs sind, sehr zu schaffen. Dies könnte leicht verbessert werden, wenn die Möbilierung auf den glatten Seitenstreifen von Karlstrasse und Buchhornplatz etwas reduziert wird und einige weitere glatte Querungsstreifen angelegt wie am Ende der Friedrichstrasse i. R. Romanshorner Platz, meint Gerlinde Ayiboye-Ames. Als T-City-Stadt stünde es Friedrichshafen gut, in der Innenstadt ein kostenloses, öffentliches WLAN zusammen mit Handel und Gastronomie anzubieten.

Am Stadtbahnhof steht Busreisenden nur ein einziges Wartehäuschen am Bussteig 1 zur Verfügung. Die FDP-Fraktion regt an, den Wetterschutz zu verbessern. Überdachte Bereiche ließen z. B. am westlichen Bussteig und am Gehweg zwischen den Bussteigen und der Grünfläche einrichten.

Sobald die neue Fischbacher Mitte bezugsfertig ist, werden neue Verkehrsströme entstehen. Damit die Kapellenstrasse ein sicherer Schulweg bleibt, sollte geprüft werden, ob eine Ampel an der Kreuzung Poststrasse/B 31 sinnvoll ist. Ebenso hat die FDP beantragt, die Strandbadstrasse nicht teilweise zu entsiegeln. Diese Ausgleichsmaßnahme ist unnötig, nachdem das Colanibad passe ist. Des Weiteren soll die Stadtverwaltung beauftragt werden, die Fahrbahnmarkierungen an stark befahrenen Straßen durch Friedrichshafen zu überprüfen und zu erneuern. Hierbei geht es um die Sicherheit, vor allem bei Nässe und Dunkelheit.

Beim Stellenplan spricht sich die FDP für eine zusätzliche Vollzeitstelle für die Jugendbeteiligung und Jugendarbeit in Friedrichshafen aus, wie im Ausschuss empfohlen. Den Stellenaufbau beim Gemeindevollzugsdienst wollen die Freidemokraten nicht nur, wie von der Stadtverwaltung vorgeschlagen, zur Geschwindigkeitskontrolle von Autofahrern einsetzen, sondern ebenso zur Kontrolle der zunehmenden Zahl von Radfahrern. Nur wenn sich alle Verkehrsteilnehmer an die Regeln halten, ist Sicherheit gewährleistet.

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